Wie arbeite ich
In meiner Praxis stehen Sie in ihrer Individualität und ihrer Gesamtheit im Mittelpunkt. Unter einer ganzheitlichen Behandlungsmethode, wird in der klassischen Homöopathie, das ganzheitliche Wohlbefinden auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene verstanden und als voneinander untrennbar betrachtet. Für mich beinhaltet Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern besteht aus einem harmonischen Zusammenspiel und Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele.
Die ausführliche Anamnese und ganzheitliche Betrachtungsweise, die aus meiner Sicht das Herzstück der homöopathischen Behandlung darstellt, ermöglicht es dem Homöopathen tiefe Krankheitsursachen aufzuspüren und zu erkennen, sowie das passende homöopathische Mittel zu finden.
Aus diesem Grund benötigt insbesondere die Erstanamnese ausreichend Zeit, um den Patienten in Bezug auf seine individuellen Reaktionsweisen, seinen Lebensmustern, Gewohnheiten, Emotionen und Persönlichkeitsmerkmalen zu verstehen.
Der ganzheitliche Ansatz besteht darin, über die körperlichen Beschwerden und Symptome hinaus, auch die emotionalen und mentalen Aspekte zu berücksichtigen, um ein tieferes Verständnis für die Entstehung und Ursache der Erkrankung zu erhalten und dadurch die Möglichkeit zur Auflösung und Heilung zu bekommen.
Bei der Anamnese werden in der klassischen Homöopathie unter vielen zusätzlichen Aspekten, auch die medizinische Vorgeschichte, familiäre und genetische Dispositionen, Lebensumstände, emotionale oder auch belastende Ereignisse, spezifische Fragen zu den Symptomen selber, sowie deren Intensität, Häufigkeit oder Umstände (Modalitäten) unter denen sie sich verbessern oder verschlechtern, berücksichtigt. Denn gerade emotionale und mentale Zustände, wie auch Stress, Ängste, Trauer oder emotionale Faktoren, haben erheblichen Einfluss auf die Gesundheit.
Diese Informationen helfen dabei, das individuell passende homöopathische Mittel, das dem aktuellen Gesundheitszustand entspricht, zu finden.
Dadurch basiert diese Informationstherapie auf aktive Teilnahme des Patienten und stellt einen Prozess auf Augenhöhe, zwischen dem Patienten und dem Therapeuten, dar.
Zusammenfassend liegt der Fokus für mich in Bezug auf die ganzheitliche Heilung, nicht nur auf Behandlung der Symptome, sondern ganz besonders auf Ursachenfindung, sowie deren Auflösung und der Aktivierung der Selbstheilungskräfte.
Heilung in der Homöopathie
Durch seine individuellen Symptome weist uns der Körper auf eine Abweichung seines gesunden Zustandes hin und zeigt uns zudem, wie er auf seine ganz spezifische Art und Weise, auf Reize reagiert. Aus diesem Grund setzt die Heilung in der Homöopathie auch dort an, von wo sie ihren Ursprung genommen hat. Dabei wird nicht das einzelne Symptom, sondern der Mensch als Ganzes behandelt.
Wirkung von homöopathischen Arzneimitteln
Durch die Dynamisierung und Potenzierung werden Substanzen entmaterialisiert, sodass sie auf die ebenso entmaterialisierte Lebens- oder Selbstheilungskraft, die unsere Steuerungszentrale darstellt, einwirken können.
Homöopathische Mittel ersetzen nicht unmittelbar fehlende Stoffe, sondern greifen tief und regulierend ein, indem sie die Selbstheilungskräfte spezifisch anregen. Sie entsprechen jedem einzelnen, erkrankten Menschen in seiner individuellen Reaktionsweise. Die homöopathischen Arzneimittel liefern hierbei über Reizsetzung Informationen, wodurch ein Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann. Und jeder Organismus ist je nach Ausgangslage, stets darum bemüht, durch angepasste Reaktionen auf innere und äußere Reize, im Gleichgewicht zu bleiben (Homöostase). Aus diesem Grund wird das homöopathische Einzelmittel nicht nach einem einzelnen Symptom verordnet, sondern nach dem Menschen in seiner Gesamtheit.
Ziel der homöopathischen Behandlung
Ziel der homöopathischen Behandlungen ist das körperliche, geistige, seelische und soziale Wohlbefinden durch die Hilfe zur Selbsthilfe. Es wird dem Organismus durch Anregung der körpereigenen Regulation die Heilung aus eigener Kraft ermöglicht. Dies gilt für akute und auch ganz besonders für chronische Krankheiten. Dabei gilt: Je gesünder der emotionale Teil des Menschen ist, desto gesünder ist das gesamte Wesen.
Prinzipien der klassischen Homöopathie
1. Arzneimittelprüfungen an Gesunden
2. Ähnlichkeitsgesetz: Die Grundidee der Homöopathie ist, das Ähnliches durch Ähnliches geheilt wird. Dabei müssen die charakterlichen Symptome der Arzneimittelprüfungen an Gesunden, den individuellen Symptomen des erkrankten Menschen möglichst ähnlich sein. Das bedeutet, das eine Substanz, die bei einem gesunden Menschen bestimmte Symptome hervorgerufen hat, diese bei einem erkrankten Menschen mit ähnlichen Symptomen, heilen kann.
3. Potenzierung: durch schrittweise Verdünnung und „Verschüttelung“ werden die materiellen Teile einer Ursubstanz in energetische Energie umgewandelt, deren Wirkung alle Ebenen auf sanfte, tiefe und nebenwirkungsfreie Art, erreicht. Das ist wichtig, da die entmaterialisierte Lebenskraft, deren Verstimmung meist als Ursache von Erkrankungen betrachtet wird, eine ebenso entmaterialisierte Substanz benötigt um zu heilen. Dies entspricht dem Prinzip: das Ähnliches nur durch Ähnliches geheilt werden kann.
4. Individualisierung: Der Mensch wird in seiner Einzigartigkeit und Individualität wahrgenommen und die Therapie und die Auswahl des homöopathischen Mittels auf ihn als Ganzes, abgestimmt.